Unsere Arbeit

Offenheit   Gemeinschaftlichkeit  Sicherheit

Im offenen Ganztag erleben Kinder ganzheitliches Lernen durch:

  • Schaffen einer Tagesstruktur
  • Vermittlung von Sicherheit und Geborgenheit
  • Förderung des Sozialverhaltens
  • Begleitung und Unterstützung der Persönlichkeitsentwicklung
  • Selbständiger, zunehmend verantwortlicher Umgang mit den Hausaufgaben
  • Förderung der Bewegung
  • Anregung zum Freispiel
  • Bildungsangebote

Sie sind hierbei immer Teil einer Gemeinschaft.

Werte und Ziele

 Grundvoraussetzung unserer Arbeit ist die vorurteilsfreie Annahme des Kindes mit seiner individuellen Persönlichkeit.
Die Vermittlung von Werten, wie Respekt und Toleranz, dienen den Kindern zur Orientierung und begleiten sie beim Heranwachsen.
Die Kinder sind über einen langen Zeitraum des Tages in der OGS und finden hier einen familienergänzenden Raum. Sie dürfen sich hier wohlfühlen und mit allen ihren Sorgen und Wünschen zu uns kommen.
Die Kinder werden nach individuellen Möglichkeiten gefordert und gefördert; sie lernen Regeln zu erarbeiten, einzuüben und zu behalten.

Strukturen im Ganztag:

 Für die Kinder ist die Bewältigung des Alltags wesentlich leichter, wenn dieser klar strukturiert ist.

Essenszeiten: 1. und 2. Klasse: 12.30-13.00 Uhr
3. und 4. Klasse: 13.15-13.45 Uhr

Gegessen wird in der jeweiligen Gruppe, aufgeteilt in 2 Essensrunden. Beim Essen haben die Kinder die Möglichkeit, sich vom Schulvormittag zu erholen, sich zu stärken und mit anderen Kindern und den Betreuungspersonen verschiedene Dinge zu besprechen.
Ergänzt wird das Mittagessen durch einen kleinen Snack, der zum Nachmittag gereicht wird.

Hausaufgabenzeiten/ 1. und 2. Klasse: 13.15 Uhr – 14.00 Uhr
Lernzeiten: 3. und 4. Klasse: 14.00 Uhr – 15.00 Uhr

Die Kinder gehen nach dem Mittagessen in den für ihre Gruppe eingeteilten Klassenraum. Dort erledigen sie unter Aufsicht einer Betreuungsperson oder Lehrerin selbstständig ihre Hausaufgaben.

Angebotszeiten: 1. und 2. Klasse: 14.15 Uhr – 15.15 Uhr
1. bis  4. Klasse: 15.15 Uhr – 16.15 Uhr
Jedes Kind sollte nach Möglichkeit an zwei Bildungsangeboten (AG’s) teilnehmen.
Freispielmöglichkeiten: In den aktionsfreien Zeiten

Ehrenamtliche Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen unterstützen uns in der aktiven Freizeitgestaltung, Hausaufgabenbetreuung, Lese- und Rechtschreibförderung. Regelmäßig findet das Elterncafé statt. Es dient der Kommunikation, dem Austausch,der Beratung und der Umsetzung gemeinsamer Aktionen.

Viele Teile ergeben ein Ganzes.

Bildung und ganzheitliche Förderung erfordert vielfältige Angebote, welche am Bedarf der
Kinder ausgerichtet sind.
Angebote geben den Kindern die Gelegenheit, neue Impulse der Freizeitgestaltung zu entdecken und eine weitere Förderung zu erfahren. Die Durchführung erfolgt durch
unsere Kooperationspartner. Für die Nachmittagsangebote sind dies Fachleute aus folgenden Bereichen: Freibildende Künste, Sportpädagogik, Sozialpädagogik, Tanzpädagogik und Pädagogen aus dem Schulvormittag.

B

eziehungen brauchen Vertrauen, Verlässlichkeit und Vorbild. Dies erleben die Kinder im Alltag und durch pädagogisches Handeln.

E

igenständigkeit und Selbstverantwortlichkeit werden gestärkt, indem die Kinder ermutigt werden, ihren Alltag sinnvoll, konfliktfrei und bei Bedarf mit Begleitung zu gestalten.

T

eamarbeit erfordert Engagement und gegenseitige Wertschätzung.

R

egeln und ein strukturierter Tagesablauf erleichtern Kindern das Miteinander. Das Aufstellen und Einhalten sinnvoller Regeln sorgen für Orientierung.

E

inzelne Kinder haben spezielle Bedürfnisse, Stärken und Schwächen, sowie ihre eigene Geschichte. Die Individualität jedes Kindes wird im pädagogischen Handeln beachtet.

U

m zum Wohle der Kinder Gespräche zu führen, ist ein verantwortungsvoller Umgang mit Informationen notwendig. Im Konfliktfall werden das Team, die Leitung oder weitere Fachkräfte hinzugezogen.

U

mfang und Inhalt der Tätigkeit sind in der Arbeitsplatzbeschreibung festgelegt. Das pädagogische Konzept wird im Team umgesetzt und fortgeschrieben.

N

eue Ideen und Anregungen fließen durch regelmäßige Fortbildungen in die Arbeit ein.

G

emeinsame Feste, Bildungsangebote (AG’s) und Ferienprogramme werden im Team und unter Einbeziehung der Kinder gestaltet.
 

 

H

ausaufgaben benötigen eine ruhige Atmosphäre, in der Kinder konzentriert ihre aufgetragenen Arbeiten erledigen können.

A

uf Materialien zur Hausaufgabenerledigung wird gemeinsam mit den Kindern geachtet.

U

mfang, Richtigkeit und Form der Erledigung liegen mit in der Eigenverantwortlichkeit der Kinder. In der Selbstorganisation werden sie angeleitet und gestärkt.

S

chule und OGS erarbeiten ein gemeinsames Hausaufgaben-/Lernzeitenkonzept und tauschen sich regelmäßig aus.

A

lle Mitarbeiter kommunizieren über Problemfälle und suchen gemeinsam nach Lösungen.

U

m die Aufgaben gut zu erledigen benötigen die Kinder individuelle Hilfe und Begleitung.

F

örderbedarf wird festgestellt. Gemeinsam mit Schule und Eltern werden Fördermaßnahmen festgelegt und in die Wege geleitet.

G

rundsätzlich leistet die OGS keine Nachhilfe.

A

uf eine Lernkultur, die die Schüler in ihren Begabungen und Fähigkeiten unterstützt, fördert und fordert, soll hingearbeitet werden.

B

ei aller Konsequenz: Hausaufgaben sind keine Strafe und werden nicht als Druckmittel eingesetzt.

E

ltern wertschätzen das Bemühen ihrer Kinder bei der Erledigung ihrer Hausaufgaben. Sie sind für ihre Vollständigkeit letztlich verantwortlich.

N

ur wenn die Kinder vergleichbares Handeln mit den Beteiligten erleben, wird es ihnen möglich sein, die Regeln bei den Hausaufgaben einzuhalten.

 

E

ssenssituationen in kleinen Tischgruppen sorgen für gemütliche Atmosphäre. Leise Tischgespräche sind erwünscht.

S

elbständigkeit wird durch das Mithelfen der Kinder (z.B. Tisch eindecken) gefördert. Jeder hält seinen Platz sauber, entsogt nach dem Essen seine Essensreste ordentlich im dafür vorgesehen Behältnis und räumt sein Geschirr in die Spülmaschine.

S

elbstbestimmung: die Kinder werden in die Auswahl des Menüs durch ein Auswahlgremium (fünf Kinder), das monatlich wechselt, mit einbezogen. Tischdienste, die dafür sorgen, dass genügend Trinkwasser und Gläser bereitstehen, werden festgelegt.

E

igenständigkeit wird gefördert. Die Kinder lernen verantwortlich mit Nahrungsmitteln umzugehen. Den Kindern wird eine alltagstaugliche Tischkultur vermittelt.

N

achmittags wird die Küche als Raum der Erholung genutzt. Es kann dort gemalt, gelesen oder einfach nur mal Pause gemacht werden. Auch der Nachmittags-Snack wird dort auf  kleinen Tellern angerichtet.

Die Kinder dürfen die OGS als sozialen Erfahrungsraum erleben und gestalten, miteinander leben, lernen, spielen, feiern, als Ort der mitmenschlichen Begegnungen, als Ort der Ermutigung, Zuwendung und der Geborgenheit und Öffnung nach außen empfinden. Sie sollen sich aufgehoben und wohl fühlen.

Freitags findet unsere Kinderkonferenz statt. Die Kinder lernen dort ihre Meinung, Wünsche und Ideen zu vertreten und andere Menschen und deren Ansichten zu respektieren.