Sonderpädagogische Förderung

 

Die Grundschule Kattenstroth versteht sich als Schule für alle Kinder.

Kinder mit und ohne sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf lernen in allen Klassen gemeinsam. Der Fokus liegt hierbei auf der individuellen Förderung und Forderung allerSchülerinnen und Schüler, welche die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Kinder berücksichtigt.

An der Grundschule Kattenstroth werden zur Zeit Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf in den Bereichen Lernen, Emotionale und soziale Entwicklungsowie Spracheunterrichtet.

Eine Lehrerin für Sonderpädagogik (Stefanie Müller) ist für die Förderung der Kinder mit festgestelltem sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf sowie die präventive Förderung von Kindern mit erhöhtem Förderbedarf in allen Lern- und Entwicklungsbereichen zuständig.

Es steht ein zusätzlicher Förderraum („Lernbüro“) für Differenzierungsmaßnahmen bzw. Einzel- oder Kleingruppenförderung zur Verfügung, der mit Unterrichtsmaterialien für die sonderpädagogische Förderung ausgestattet ist.

 

Eindrücke aus dem Lernbüro:

 Bilder aus dem Lernbüro folgen…

 

Aufgabenbereiche der sonderpädagogischen Lehrkraft:

  • Begleitung und Förderung von Kindern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf
    • Einzelförderung
    • individuelle Förderung in Kleingruppen(klassenintern oder -übergreifend; verschiedene Entwicklungsbereiche; Kinder mit und ohne Unterstützungsbedarfe im Sinne der Prävention von Lernschwierigkeiten)
    • Unterrichtsbegleitung
  • Präventive Förderung in Klasse 1 und 2 (Sprache, Mathematik, Graphomotorik)
  • Standardisierte und informelle Diagnostik(Durchführung, Auswertung und Förderplanung),Schuleingangsdiagnostik
  • Erstellung von Förderplänen in Zusammenarbeit mit der jeweiligen Klassenlehrerin
  • Erstellung von sonderpädagogischen Gutachten gemäß AO-SF
  • Beratung von Lehrer/innenim Bereich Unterrichtsplanung und -entwicklung hinsichtlich der Unterstützung von Kindern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf (z.B. Hilfen bei der Erstellung individueller Unterrichtsmaterialien, Differenzierung, Lernen am gemeinsamen Gegenstand…)
  • Teamsitzungenmit Klassenlehrerinnen, Stufenteams
  • Elternberatung
  • Teilnahme an Lehrerkonferenzen, Elternabenden und Elternsprechtagen
  • Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen(z.B. Offener Ganztag, Jugendamt, Psychologen, Therapeuten, Fachärzten…)

 

So arbeiten wir im Lernbüro:

 

Deutsch:
u.a. nach dem ReLv-Konzept

Mathe:
PReSch – Prävention von Rechenschwierigkeiten in Grund- und Förderschulen
im Kreis Gütersloh

Im Schuljahr 2015/16 nahmen die Lehrerin für Sonderpädagogik und eine weitere Kollegin an der Fortbildung PReSch – Prävention von Rechenschwierigkeiten in Grund- und Förderschulen im Kreis Gütersloh teil. Auch aktuell wird eine Kollegin ausgebildet. Kooperationspartner dieses jährlich angebotenen Projektes sind die Bildungs- und Schulberatung und das Schulamt für den Kreis Gütersloh, die Reinhard Mohn Stiftung sowie das Institut für Didaktik der Mathematik der Universität Bielefeld.

PReSch setzt sich zum Ziel, Kinder der Schuleingangsphase mit mangelndem mathematischem Vorwissen frühzeitig zu erkennen und zu fördern, um so der Entstehung von Rechenschwierigkeiten entgegenzuwirken.

Die Fortbildungsmaßnahme umfasste

  • fachliche Inputveranstaltungen zu mathematikdidaktischen Themen (z.B. Bedeutung der Vorläuferfähigkeiten für das schulische Mathematiklernen),
  • die Durchführung einer Eingangs-Diagnostik für alle Erstklässler/innen mit dem EMBI (Elementar Mathematisches Basisinterview),
  • die wöchentliche Förderung der Risikokinder in Fördergruppen (max. 4 Kinder),
  • die Portfolioarbeit (schriftliche Planung und Dokumentation der Förderstunden und der Leistungsentwicklung),
  • die fachliche Begleitung / den kollegialen Austausch in Kleingruppen,
  • die begleitende Elternarbeit (Versorgung der Eltern mit geeigneten Übungsformaten)
  • sowie die Abschluss-Diagnostik mit dem EMBI.

Die im Rahmen der PReSch-Fortbildungsmaßnahme an der Grundschule Kattenstroth etablierten Strukturen werden auch aktuell im Schuljahr 2018/19 fortgesetzt.

Förderung der auditiven und visuelle Wahrnehmung:

Konzentrationstraining (in Anlehnung an das Marburger Konzentrationstraining)

Sprachförderung
z.B. mit den Materialien von Trialogo – in Absprache mit den zuständigen Logopäden

Graphomotorik-Training
u.a. Graphomotorik-Parcours und Training mit Ronni Raupe

Verhaltenstrainings und Verstärkerpläne:
z.B. Lubo aus dem All

 

Bilder und weitere Informationen folgen…